Februar 27, 2022

In der ayurvedischen Küche spielt reines Butterfett, Ghee genannt, bei der Zubereitung von Gemüse- und Getreidegerichten eine wichtige Rolle. Es dient als Koch- und Bratfett. In Ghee entfalten die Gewürze ihr besonderes Aroma und ihre spezielle Wirkung auf den Organismus. Es ist ein besonders leicht verdauliches und reines Fett, das eine optimale Trägersubstanz darstellt. Es wird auch in der traditionellen indischen Medizin für die Verabreichung von Heilkräutern und der manuellen Therapie verwendet.

Ghee ist, nach ayurvedischer Überlieferung, in der Wirkung kühl, ausgleichend und entzündungshemmend.

So Stellst du Ghee ganz einfach selbst her…

Für einen Topf Ghee verwenden wir 8 Stücke Bio-Süßrahmbutter (á 250g), die bei mittlerer Temperatur geschmolzen werden.

Sobald die Butter köchelt wird die Temperatur reduziert.

Nach einigen Minuten bildet sich weißer Schaum auf der Oberfläche, der nun mit einer Schöpfkelle abgehoben wird, sodass das reine Butterfett (goldfarben) übrigbleibt.

Wenn sich kein weiterer weißer Schaum mehr bildet und sich leichte Ablagerungen am Topfboden bilden, ist das Ghee fertig und kann vom Herd genommen werden.

Nun wird es lediglich durch ein Baumwolltuch gefiltert. Lagern kann man das Ghee bei Zimmertemperatur außerhalb des Kühlschrankes. Besonders gut geeignet dafür sind Steingutgefäße.

Viel Spaß beim Nachmachen – Fragen könnt ihr gerne in den Kommentaren stellen

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